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Geschichte

Wushu setzt sich zusammen aus dem Wort (Wu) welches Krieg, oder auch kriegerisch bedeutet und dem Wort (shu) was Kunst heißt. Somit steht Wushu für Kriegskunst. Heute kann man Wushu in vier Gruppen einteilen (modern, traditionell, nördlich und südlich).


Modernes Wushu

Wushu in der Regierung Mao Tsetong an den Yi-Yu-Yuan (Sportschulen) in China entwickelt. Im Vordergrund steht nicht der Kampf, sondern die körperliche Ertüchtigung. Man erkennt es meist daran, dass die Bewegungen sehr weitläufig und akrobatisch sind.


Traditionelles Wushu

Das traditionelle Wushu befasst sich vielmehr mit dem Kampf und der Anwendung der einzelnen Techniken. Hier wird oft mehr Wert auf die Effizienz und Funktionalität gelegt. In der Volksrepublik China wurde es an den Guo-Shu-Guan (Landeskunstschulen) unterrichtet und wurde in der Zeit der Kulturrevolution verboten. Man erkennt es daran, dass die Formen (tau lou) meist geradlinig auf einer Linie gelaufen werden.


Nördliches Wushu

Nördliches Wushu sind Stile die im Norden Chinas entwickelt worden. Aufgrund der geographischen Beschaffenheit des Bodens im Norden, der eher sehr felsig und fest ist, sind in diesem Wushusystemen viele hohe Tritte sowie Sprünge enthalten. Die Bewegungen sind eher weitläufig und flüssig. Einer der bekanntesten Stile ist das Chang Quan (lange Faust). Insgesamt findet man in dem nördlichen Wushu mehrere hundert Stile.


Südliches Wushu

Im südlichen System verhält es sich genau umgedreht. Der Boden im Süden ist eher weich, moorastig und nachgiebig, daher sind diese Stile meist sehr tief stehend. Die Techniken legen viel Wert auf Kraft und starke Betonung. Man erkennt sie daran, dass hier auf hohe Tritte und Sprünge verzichtet wird. Dafür aber sehr kurze explosionsartige Schläge und tiefe Tritte ausgeübt werden. Die bekanntesten Stile sind das Yong Chung Quan (Kantonesisch für Wing Chung Quan) und Hung Gar (Tiger-Kranich.

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